DEUTSCH-POLNISCHE GESELLSCHAFT

Bericht über die Arbeit des Vorstands der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Baden Württemberg 2015/2016

Da es so wichtig ist Kontakte zu knüpfen und aufrecht zu erhalten haben wir im Herbst 2014 in der „Polnischen Schule“ in Remseck am Treffen mit den Lehrerinnen und Frau Anna Atłas, der Direktorin des Zentrums für die Entwicklung Polnischer Edukation im Ausland, teilgenommen.

Am 11. April 2015 waren wir in Vaihingen/Ens. In Anwesenheit von Überlebenden wurde hier die Ausstellung über das Ende des KZ Natzweiler eröffnet. Beteiligt haben wir uns mit der polnischen Übersetzung des deutschen Textes, der die Entstehung des Lagerfriedhofs, die Exhumierung der Gefangenen und ihre Identifizierung beschreibt.

Tag darauf, am 12 April 2015 nahmen wir an der Gedenkfeier auf dem KZ Ehrenfriedhof Vaihingen/Ens teil, anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Lagers. Es war erschütternd.

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Sonntag, 30. Oktober 2016

Wir sind Juden aus Breslau

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und sogar in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt.
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Details im PDF: Alle Informationen zur Veranstaltung

Premiere in Stuttgart am 29. November 2016
um 19.30 Uhr im Delphi Arthaus Kino

Sonntag, 30. Oktober 2016

Buchpräsentation: Literarischer Reiseführer Oberschlesien

Im Haus der Heimat, Stuttgart

Literarischer Reiseführer Oberschlesien

Informationen zur Buchpräsentation

In Oberschlesien kann man in Polnisch Müllmen/ Mionów geboren und im benachbarten Ort Deutsch Müllmen/Wierzch getauft worden sein. In beiden Dörfern stehen heute deutsch-polnische Ortstafeln. Diese zeugen von der wechselvollen Vergangenheit
der Region und den vielgestaltigen kulturellen Einflüssen, die sich hier durchdringen und überlappen. Hier leben Menschen zusammen, die sich als Polen, Deutsche oder Oberschlesier fühlen. Impulse für die regionale Identität gibt die mehrsprachige Literatur.
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Lesung und Gespräch: Marcin Wiatr und Karoline Gil

Donnerstag, 03. November 2016, 18 Uhr
Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg,
Schlossstr. 92, 70176 Stuttgart

Details im PDF: Download

Sonntag, 30. Oktober 2016

Breslau/Wrocław – Kulturhauptstadt 2016

Veranstaltungsreihe im Haus der Heimat

Das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart lädt mit einer Veranstaltungsreihe dazu ein, die aktuelle europäische Kulturhauptstadt Wrocław kennen zu lernen.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen und zur Ausstellung ist frei.

Gesprächskonzert - Inspiration Breslau

Carl Maria von Weber war gerade einmal 17 Jahre alt und hatte keinerlei entsprechende Berufserfahrung, als er 1804 zum Kapellmeister des Stadttheaters Breslau ernannt wurde. Die außergewöhnliche Stellenbesetzung entpuppte sich als gelungener Coup: Webers intensive Probenarbeit hob das Niveau des Orchesters spürbar, sein eigenes Renommee wuchs. In Breslau legte er den Grundstein für seine Karriere als Komponist.
Johannes Brahms erhielt den Ehrendoktortitel der Universität Breslau und widmete ihr seine Akademische Festouvertüre; Frédéric Chopin besuchte die Stadt mehrmals in seiner Jugendzeit – im 19. Jahrhundert stellte die schlesische Metropole einen ganz besonderen Anziehungspunkt für Musiker dar.
Das Duo a monte (Ulrike Wartenberg, Klarinette und Harald Streicher, Klavier) interpretiert Werke der drei Komponisten und erzählt, wie diese sich von der Atmosphäre Breslaus inspirieren ließen.

Termin: Mittwoch, 4. Mai 2016, 18 Uhr
Ort: Haus der Heimat, Großer Saal, EG
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Vortrag - Die schlesische Metropole – Ein architekturgeschichtlicher Rundgang

Die Architektur Breslaus/Wrocławs spiegelt bis heute das wechselhafte Schicksal der schlesischen Metropole wider. Arne Frankes virtueller Spaziergang illustriert ihre Geschichte mit historischem und aktuellem Bildmaterial. Sein Streifzug beginnt bei den mittelalterlichen Siedlungskernen Dominsel und Ring/Rynek, wo Gotteshäuser, gotisches Rathaus und Patrizierhäuser von international anerkanntem Format sind. Er führt weiter über das barocke Universitätsgebäude und die Synagoge „Zum weißen Storch“ bis zum UNESCO-Weltkulturerbe der Jahrhunderthalle/Hala Stulecia. Auch die Musterhaussiedlung des Deutschen Werkbundes von 1929 wird besichtigt. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die Adelssitze im Umkreis der Kulturhauptstadt.
Arne Franke ist Kunsthistoriker und Honorardozent u. a. für die Freie Universität Berlin und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Er arbeitet als freiberuflicher Autor und Kurator.

Termin: Mittwoch, 11. Mai 2016, 18 Uhr
Ort: Haus der Heimat, Großer Saal, EG
Weitere Informationen zur Veranstaltung


Vortrag - „Köstlich sind hier die Speisen und das Bier“

Ein Besuch im Schweidnitzer Keller
Einst war Breslau die achtgrößte Stadt in Deutschland; heute ist Wrocław die viertgrößte Stadt in Polen. Was auch an Großartigem und Schmerzlichem in der Stadt geschah, zu den „Hauptzeugen“ zählten stets das Rathaus und sein Keller. Letzterer diente seit seiner Eröffnung als Zufluchtsort durstiger, hungriger und kommunikationsbedürftiger Zeitgenossen. Er gilt als ältestes Wirtshaus in Europa. Benannt nach Schweidnitz, einer benachbarten schlesischen Stadt, etablierte sich der Ratskeller als ein historischer Ort für sich, auch als fester Treffpunkt für die Besucher, die von hier aus in das Herz der Odermetropole schauen. In dem Vortrag von Thomas Maruck steht der Schweidnitzer Keller zwar im Mittelpunkt, ein ständiger Blick „nach oben“ ergibt sich jedoch von selbst.
Thomas Maruck ist katholischer Theologe und arbeitet als Redakteur, Lektor, Publizist und Exkursionsleiter in der Region Schlesien.

Termin: Donnerstag, 2. Juni 2016, 18 Uhr
Ort: Haus der Heimat, Großer Saal, EG
Weitere Informationen zur Veranstaltung


Ausstellung - Junge Kunst aus Breslau: Małgorzata Zukterowska

Małgorzata Zukterowska, 1983 geboren, stammt aus Kreuzburg/Kluczbork in Oberschlesien. In ihre Wahlheimat Wrocław kam sie vor über 10 Jahren zum Studium der Malerei und Grafik an der Kunstakademie.
Małgorzata Zukterowska ordnet in ihren Gemälden sich vielfältig überlagernde geometrische Flächen zu abstrakten, farbintensiven Landschaften. Die energiegeladene Komposition erzeugt eine Illusion von Raum und Tiefe. Auf den ersten Blick wirkt dieses Spiel rein konstruktiv. Aber inmitten der Farb-Muster findet der Betrachter ganz konkrete Realitätsbruchstücke: Die Breslauer Oper, Kähne, unterschiedliche Tiere – was im eigenen Alltag Zukterowskas Aufmerksamkeit erregt, findet Eingang in die Werke, wird zur Erzählung einer künstlerischen Wirklichkeit. Diese Details aufzuspüren, ist eine reizvolle Seherfahrung.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Haus Schlesien, Königswinter
Dauer der Ausstellung: 4. Mai 2016 bis 2. Juni 2016
Öffnungszeiten: Mo, Di, Do 9.00 bis 15.30 Uhr
Mi 9.00 bis 18.00 Uhr
Fr nach Vereinbarung
an gesetzlichen Feiertagen geschlossen
Ort: Haus der Heimat, Ausstellungsraum Bibliothek, 4. OG
Weitere Informationen zur Ausstellung

Die Künstlerin Małgorzata Zukterowska Małgorzata Zukterowska, Die Stadt, Acryl auf Leinwand, 2015

Beliebiges Bild anklicken für eine Gallerie der Veranstaltung.

Text der Veranstaltungen entnommen von
Haus der Heimat
des Landes Baden-Württemberg
- Pressestelle -
Schlossstraße 92
70176 Stuttgart

http://www.hdhbw.de

Donnerstag, 14. April 2016

Polnische Sichten

Von den Künstlerinnen Joanna Mrozowska und Aldona Siech

Ausstellungsflyer - Polnische Sichten

Informationen zur Ausstellung und den Künstlerinnen

Eine Ausstellung gemeinsam mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Landesverband Baden-Württemberg e.V. und dem Polnischen Kulturverein in Baden-Württemberg e.V.
Künstleragentur Mariola Heinrich

Details im PDF: Download

Ausstellung: 7. - 22. November 2015
  werktags 14.00 - 18.00 Uhr
  Samstags 10.00 - 14.00 Uhr

Ausstellungseröffnung und polnischer Kulturnachmittag: 8. November 2015 um 14.00
Galerie Kerstan,
Im Biegel 9,
71522 Backnang

Samstag, 17. Oktober 2015

Treffen anlässlich des Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung Polens

Programm: Treffen anlässlich des Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung Polens

Programm

Der Polnische Kulturverein in Baden-Württemberg e.V. und die Deutsch-Polnische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. laden ein zum Treffen anlässlich des Jahrestags der Unabhängigkeitserklärung Polens.
Im Programm steht eine Ordensverleihung, Musik und eine Vorstellung der polnischen Küche.

Details zum Programm gibt es im folgenden Flyer: Download

Samstag, 7. November 2015, um 18:30 Uhr
im Bischof-Moser-Haus,
Wagnerstraße 45,
70182 Stuttgart

Samstag, 17. Oktober 2015

Polen für Fortgeschrittene

Link zum Programm 'Viva Warszawa - Polen für Fortgeschrittene' von Steffen Möller in L.-Echterdingen

Steffen Möller mit Viva Warszawa

Der Förderverein TV Echterdingen präsentiert Steffen Möller mit seinem Programm Viva Warszawa - Tour 2015.

Steffen Möller ist Spiegelbestsellerautor und erfolgreichster und beliebtester deutscher Schauspieler in Polen. In seiner Funktion als deutsch-polnischer Botschafter erhielt er das Bundesverdienstkreuz und beriet während der EM 2012 die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in Polen.

Details im PDF: Download

Samstag, 14. November 2015, Einlass 18 Uhr, Beginn 20 Uhr

Walter-Schweizer Kulturforum
Schimmelwiesenstrasse 18
70771 L.- Echterdingen

Kartenvorverkauf: Modehaus Kehrer, Im Gässle, L.- Echterdingen (auch Abendkasse)

Tickethotline: 0151 182 12 000

Erwachsene: € 18,-
TVE-Mitglieder, Schüler & Studenten: €16,-

Freitag, 25. September 2015

Hohe Auszeichnungen des Präsidenten der Republik Polen durch Generalkonsulin Justyna Lewańska überreicht

Hoch geehrt wurden Viktoria Doris Graenert und Helmut Morlok für ihre Verdienste im deutsch-polnischen Dialog.

In Isny im Allgäu (Baden-Württemberg) überreichte am 27. März 2015 die Geralkonsulin der Republik Polen, Justyna Lewańska, hohe Auszeichnung die vom Staatspräsidenten der Republik Polen vergeben wurden.

Das Kommandeurskreuz wurde Helmut Morlok verliehen. Damit wurde sein Beitrag zur Aussöhnung, Verständigung und zum Dialog zwischen Deutschen und Polen geehrt. Von ihm stammt das Projekt der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim (Auschwitz). Er ist immer darum bemüht, dass sich die Begegnungsstätte positiv entwickelt und Menschen beider nationalitäten stehts zusammenarbeiten und einen konstruktiven Dialog führen.

Viktoria Doris Graenert bekam das Offizierskreuz überreicht. Als Ansprechpartnerin für finanzielle und strukturelle Fragen steht sie als Mitglied des Stiftungsrats in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte mit Rat und Tat bei der Stiftungsarbeit zur Seite. Sie bemüht sich immer, ein positives Bild beider Länder zu vermitteln.

Am selben Abend wurde auf Burg Isny Helmut Morloks Buch „Ich lasse mein Leben von Auschwitz nicht beherrschen“ über das Leben und Werk des Architekten und ehemaligen polnischen Auschwitz-Häftlings Alfred Przybylski vorgestellt.

Weitere Links:
Bei schwäbisch.de
Beim polnischen Konsulat in München

Beliebiges Bild anklicken für eine Gallerie der Veranstaltung.

Montag, 20. April 2015

Klavierkonzert von Aleksandra Mikulska

Chopin und Liszt: Höhepunkte der Romantik

Die Pianistin Aleksandra Mikulska

Aleksandra Mikulska

Die gebürtige Warschauerin Aleksandra Mikulska vereint die großen musikalischen Traditionen der Länder Polen, Deutschland und Italien zu einem einmaligen, persönlichen und unverwechselbaren Stil. Sie ist Gast internationaler Festivals wie dem Bodenseefestival oder den „Klosterkonzerten Maulbronn“, darüber hinaus gibt Aleksandra Mikulska Soloabende in ganz Europa und vor allem in Deutschland, Österreich und Schweiz. Aleksandra Mikulska zählt unbestritten zu den besten Chopin-Interpreten der heutigen Zeit.

Programm

Frédéric Chopin
Walzer cis-Moll op. 64 Nr. 2
Walzer As-Dur op. 34 Nr. 1
Fantasie-Impromptu cis-Moll op. 66
Scherzo b-Moll op. 31
Andante spinato & Grande Polonaise Brillante Es-Dur op. 22

- Pause -

Franz Liszt
„Glanes de Woronince“:
Ballade Ukraine
Melodies Polonaises
Complainte (Dumka)

Ungarische Rhapsodie Nr. XI

Rhapsodie Espagnole

Das Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg bedankt sich bei seinen Kooperationspartnern, Künstlern, Referenten, Besuchern und Gästen für ein erfolgreiches Jahr 2014 und lädt Sie zu diesem Konzert-Höhepunkt mit der Pianistin Aleksandra Mikulska herzlich ein.

Anschließend können Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei kleinen Leckereien und Getränken im persönlichen Gespräch kennen lernen.

Donnerstag, 11. Dezember 2014, 18:00 Uhr
Großer Saal (EG) im Haus Der Heimat,
Schlossstr. 92,
70176 Stuttgart

Eintritt: frei

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Filmvorstellung: Oberschlesien - Hier, wo wir uns begegnen

Treffen mit Regisseur und Dokumentarfilmer Michael Majerski

Michael Majerski

Die Deutsch-Polnische Gesellschaft Baden Württemberg e.V. und der Polnischer Kulturverein e.V. laden Sie sehr herzlich zu einem Treffen mit dem Regisseur und Dokumentarfilmer Michael Majerski ein.

Es wird der Film Oberschlesien — Hier, wo wir uns begegnen vorgestellt. Nach Filmvorführung und Diskussion sind Spezialitäten der polnischen Küche vorgesehen.

Weitere Details und Kurzbiographie von Herr Majerski im PDF: Öffnen

Freitag, 24. Oktober 2014, Beginn 19 Uhr
Bischof-Moser-Haus,
Wagnerstr. 45,
70182 Stuttgart

Eintritt: 3,- €

Dienstag, 14. Oktober 2014

Adam Zagajewski liest in Eislingen

„Es kann überall geschehen” (aus dem Gedicht „Ebenfalls Vita Contemplativa)

Foto Copyright: Peter-Andreas Hassiepen

Foto Copyright: Peter-Andreas Hassiepen

Er ist der bekannteste lebende Lyriker Polens. Und eines seiner Gedichte, „Suche“, steht auf einer Stele des Eislinger Poetenwegs, an einem besonders prominentem Ort: vor dem Eislinger Rathaus. Nun kommt Adam Zagajewski auf Einladung des Eislinger Kulturamtes und der VHS selbst nach Eislingen, um hier seine Gedichte vorzustellen und mit den Menschen zu sprechen. Nach der Verleihung des Joseph-Eichendorff- Preises in Wangen reist er in Begleitung seiner Frau direkt in die Stadt. Er wird am Montagvormittag am Erich-Kästner-Gymnasium vor SchülerInnen lesen, und am Abend ab 19 Uhr 30 in der Stadthalle für die Öffentlichkeit. Diese Veranstaltung sollten sich LiteraturfreundInnen nicht entgehen lassen! Es moderiert Adam Zagajewskis Kollegin, die in Eislingen lebende Lyrikerin Tina Stroheker.

Details im PDF: Download

Montag, 22. September 2014, Beginn 19:30 Uhr
Stadhalle Eislingen,
Kronenplatz (5-10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof),

Eintritt: 7,- € bzw. 5,- € ermäßigt

Dienstag, 5. August 2014

Buchversand des Buches Ich lasse mein Leben nicht von Auschwitz beherrschen!

Viktoria Doris Greanert während der Lesung

Foto Copyright: Elfriede Walendy

Das Buch von Helmut Marlok kann nun bestellt werden über die Internetseite www.trotzalledem.eu und kostet 34,80 Euro, inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer. (zuzüglich Versandkosten)

Der Reinerlös des Buchverkaufes ist für die pädagogische Arbeit der Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim/Auschwitz Polen bestimmt.

Ich lasse mein Leben nicht von Auschwitz beherrschen!  - Aus dem Leben und Werk des Architekten Alfred Przybylski (1919-1994).
Autor: Helmut Morlok, Freier Architekt, Isny im Allgäu.
296 Seiten, Hardcover, 292 Abbildungen.
Herausgeber: INTERNATIONALE JUGENDBEGEGNUNGSSTÄTTE (IJBS) IN OŚWIĘCIM/AUSCHWITZ POLEN

Samstag, 19. July 2014

„Ich lasse mein Leben nicht von Auschwitz beherrschen”

Buchpräsentation

Am Samstag, dem 12 Juli 2014 um 11 Uhr

im Bischof-Moser-Haus, Wagnerstr. 45 in Stuttgart,

werden Frau Graenert und Herr Morlog das Buch „Ich lasse mein Leben nicht von Auschwitz beherrschen – Aus dem Leben und Werk des Architekten Alfred Przybylski (1919-1994)“ vorstellen.

Diese druckfrische Publikation wurde vor kurzem in Auschwitz präsentiert.

Helmut Morlok, geboren 1929 in Freudenstadt, ist seit 1955 selbständiger Architekt in Isny im Allgäu. Seit 1985 war er maßgeblich an der Planung und Realisierung der Internationalen Jugendbegegnungsstätte (IJBS) in Oswięcim (Auschwitz) beteiligt, die 1986 eröffnet wurde. Seit 1987 arbeitet er in Kuratorium und Stiftungsrat der IJBS mit und wurde 2007 zum Ehrenvorsitzenden der Stiftung ernannt. In den Jahren 1994 bis 2006 war er Beauftragter der deutschen Bundesländer für deren Beitrag zur Erhaltung der Gedenkstätte in Auschwitz und Birkenau.

Viktoria Doris Graenert, Wirtschaftswissenschaftlerin, Ehemalige Leiterin der kirchlichen Sozialstation in Isny und Dozentin an der Akademie für Berufe im Gesundheitswesen ist Mitglied des Expertenteams „Pflege in den 90er Jahren” des Landes Baden-Württembergs sowie des Beirates „Pflege braucht Eliten” der Robert-Bosch-Stiftung in Stuttgart. Seit Jahren engagiert sozial im Bereich deutsch-polnischer Begegnung ist sie auch Vorsitzende des Fördervereins für die IJBS in Isny.

Falls Herr Morlok aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen könnte, wird Frau Graenert mit seinem Einverständnis, das Buch über den Architekten Alfred Przybylski vorstellen.

Samstag, dem 12 Juli 2014 um 11 Uhr
Bischof-Moser-Haus,
Wagnerstr. 45
70182 Stuttgart

Mittwoch, 18. Juni 2014

Bilder zur Eröffnung von „Camera Obscura – Vermessung der Zeit“

Im Literaturhaus, Breitscheidstr.4, 7174 Stuttgart wurde am Freitag, dem 25.4. um 20 Uhr die von der Deutsch-Polnischen-Polnischen Gesellschaft Baden Württemberg unterstützte Ausstellung mit dem schillernden Titel

„Camera Obscura – Vermessung der Zeit“

eröffnet.

Gezeigt wurden Licht- und Fotokunstprojekte von Przemek Zajfert, des in Polen geborenen und in Stuttgart lebenden Licht- und Fotokünstlers.

Zur Vernissage zeigten drei Schriftsteller: José F.A. Oliver, Dorothea Dieckmann und Heinrich Steinfest ihre mit der Lochkamera erstellten Fotografien und erweiterten die Bildsprache mit literarischen Texten, die sie in Lesung und Gespräch vorstellten.

Danach hatte die Band Hawelka Blues, Rumpelpolka und Psychedelic gespielt.

Im Anschluss gab es einen Stehempfang.

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Mittwoch, 18. Juni 2014

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion in Stuttgart

Viktor Orbán — Ein Stürmer In Der Politik von Igor Janke

Ein klarer Sieger in Ungarn – umstritten in Europa
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat die Parlamentswahl mit großer Mehrheit gewonnen. Wer ist Viktor Orbán wirklich? Warum wählt ihn wieder und wieder die ungarische Mehrheit? In Igor Jankes Buch können Sie den populärsten Politiker von Ungarn kennenlernen.

Eine Zusammenarbeit mit dem Ungarischen Kulturinstitut in Stuttgart, dem Institut für Auslandsbeziehungen, sowie der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Details im PDF: Download

Freitag, 13. Juni 2014 ab 19 Uhr
ifa-Bibliothek, Eingang 3 (Turmeingang),
Charlottenplatz 17,
70173 Stuttgart

Mittwoch, 18. Juni 2014

Polen im Umbruch

Vortrag und Diskussion

Polen befindet sich an einem wichtigen Wendepunkt. Seit Monaten schleppt sich die Regierung von Premier Donald Tusk durch eine scheinbar nicht enden wollende Krise. Der Mut der Anfangszeit scheint einem Zögern und Zaudern gewichen. Niemand redet mehr vom Beitritt zum Euro-Raum. Die immer wieder angekündigten, tiefgreifenden Reformen des Rentensystems und im Gesundheitsbereich lassen auf sich warten.

Regierungschef Tusk wird auch zum Vorwurf gemacht, dass er seine Politik dem Volk zu wenig erkläre. Gleichzeitig erschüttern immer wieder Skandale das Kabinett in Warschau. Kritiker bezweifeln, dass die Regierungsumbildung der erhoffte Befreiungsschlag ist. In dieser Situation werden die Menschen zunehmend unzufrieden und reagieren ungeduldig.

Angesichts dieses Szenarios wittern die Gewerkschaften ihre Chance. Sie haben in Polen maßgeblich zum Zusammenbruch des maroden kommunistischen Systems beigetragen, verloren danach aber zunehmend an Einfluss. Nun wollen sie die Krise der Regierung nutzen, um für die polnischen Arbeiter besser Arbeitsbedingungen zu erkämpfen. Konkret geht es um die Abschaffung der Scheinselbstständigkeit, das Absenken des auf 67 Jahre angehobenen Rentenalters und die bessere soziale Absicherung für die ärmsten Gesellschaftsmitglieder.

Regierungschef Donald Tusk steht mit dem Rücken zur Wand. Kann der zögerliche Premier in dieser schwierigen Situation das Ruder noch einmal herumreißen?

Referent: Dr. Knut Krohn, Redakteur der Stuttgarter Zeitung
Veranstalter: ver.di-Bezirk Stuttgart, Deutsch-Polnische Gesellschaft

Dienstag, 18. Februar 2014
ver.di-Bezirk Stuttgart, Raum 324,
Lautenschlagerstr. 20,
70173 Stuttgar

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Donnerstag, 23. Januar 2014